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NZ - Das eigene Tempo finden

Das eigene Tempo finden

Trainer Enno Heidergott (links) und Joachim Tönjes beim gemeinsamen Auslaufen
                                                                                                         Fotos: A. Klopp

Drittes Training mit INJOY: Trotz gestiegener Anstrengung ist die Motivation hoch

Leer (ak). Die Laune und Motivation der neun angehenden Hobbyläufer war auch beim dritten Trainigstermin ungebrochen gut. Zu Beginn gab Trainer Enno Heidergott den Aktiven einen Einblick in die persönliche Trainingssteuerung und vermittelte grundlegendes über ein wichtiges, körpereigenes Meßinstrument: den Puls.

Einige der Teilnehmer hatten in weiser Voraussicht schon eigene Pulsuhren mitgebracht. Und diese sollten dann auch gleich zum Einsatz kommen. Auf dem Programm stand: 2-3-4-3-2 . Hinter dieser Kombination steckt eine Übung, in der eine Pyramide in Minutenabschnitten gelaufen und dazwischen eine Minute locker getrabt wird. Für die Teilnehmer bedeutete dies also, dass sie zwei, drei und vier Minuten am Stück laufen mussten. Für einige der Gruppe vor Wochen sicherlich eine wirkliche Anstrengung. Im Ansschluss daran, wurde der Puls gemessen.

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Birgit Rusha und Mareike Lübke überprüfen nochmals ihre Pulsuhren.
Bevor die Läufer auf die Strecke gingen, gab ihnen Trainer Heidergott, noch einen guten Ratschlag mit auf den Weg: „Lasst euch nicht von den Uhren nervös machen. Lauft so, wie ihr mögt und wie ihr am besten könnt.“

 

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Idealer Pulswert: Markus Fokken präsen-
tierte sich beim Training in Topform..

Die Leistungen, die die neue Laufgruppe dann trotz der ungewohnten Belastung auf die Straße zauberte, ist umso bemerkenswerter. Alle hielten sich an die Vorgaben des Trainers, fanden schnell ihr persönliches Tempo und schafften die insgesamt 14 Minuten in beeindruckender Art und Weise. Niemand mutete sich zu viel zu und alle konnten sich die ganze Strecke mit dem Laufnachbarn unterhalten und mit einem Lachen ins Ziel laufen. Auch Joachim Tönjes, der krankheitsbedingt, noch leicht geschwächt war, schaffte die Strecke und äußerte sich hinterher begeistert vom Training: „ Ich hab nie dran gedacht, heute nicht zum Training zu kommen. Die Chance, das Laufen unter Anleitung so anschaulich gezeigt zu bekommen, ist Motivation genug.“, so der 33-Jährige. Vernünftigerweise hatte er sich vor dem Training mit Enno Heidergott abgestimmt, ob er seinem Körper die Belastung zutrauen dürfte.

 

Auch die Auswertung der Pulsuhren zeigte, dass die Läufer ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Die Werte lagen allesamt in vernünftigen Bereichen.

Einer Läufer schien allerdings eine Sonderschicht eingelegt zu haben. Markus Fokken, hatte während Woche gut trainiert,und schaffte es seinen Puls, während der Übung im idealen Bereich zu halten.

 

 

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